Biotin

Das Vitamin Biotin

Biotin zählt zu den essentiellen, also lebensnotwenigen, Vitaminen. Es ist auch bekannt als Vitamin B7 oder Vitamin H, die Bezeichnung „Biotin“ ist jedoch die heute gängige und von der IUPAC (Internationale Union für Biotinreine und angewandte Chemie) empfohlene. Essentielle Vitamine wie das Biotin müssen dem Körper über die Nahrung zugeführt werden. Zwar werden geringe Mengen Biotin auch durch Bakterien im menschlichen Darm produziert, es wird jedoch nicht hinreichend vom Organismus verwertet, sondern überwiegend ausgeschieden.

Biotin hat eine zentrale Bedeutung für zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper. Es ermöglicht ein gutes Zellwachstum, vor allem bei Haut und Haaren (daher auch die Bezeichnung Vitamin H). Im Fettstoffwechsel sorgt Biotin für die Umwandlung von Linolensäure in die wichtigen Omega 3 Fettsäuren.

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Außerdem wirkt es an der Freisetzung von Energie aus Kohlenhydraten mit. Damit hilft es, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und wir bleiben leistungsfähig.

Die Versorgung mit Biotin

Biotin ist sowohl in pflanzlichen wie auch in tierischen Lebensmitteln enthalten. In pflanzlichen Lebensmitteln liegt es in freier Form vor, kann also direkt vom Körper verwertet werden. Bei tierischen Lebensmitteln ist das Biotin an Protein (Eiweiß) gebunden und muss erst durch ein bestimmtes Enzym (Biotinidase) verfügbar gemacht werden
(siehe hierzu H.K. Biesalski et al., Taschenatlas Ernährung).

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 30-60 µg (Mikrogramm) Biotin. Der genaue Bedarf ist bisher nicht exakt bekannt. Daher werden auch keine abweichenden Empfehlungen für bestimmte Personengruppen wie etwa Schwangere und Stillende oder Kranke gegeben. Das schließt jedoch nicht aus, dass ein erhöhter Bedarf vorhanden ist, der sich bisher lediglich nicht eindeutig feststellen ließ.

Bei einer ausgewogenen Mischkost kann von einer ausreichenden Versorgung ausgegangen werden. Einseitige Ernährung kann jedoch unter Umständen zu einem Mangel führen. Besonders viel Biotin ist in Innereien, Milch (–Produkten), Eiern, Nüssen, Pilzen und Hülsenfrüchten enthalten. 150 g Rinderleber deckt bereits den ganzen, 140 g Champignons den halben Tagesbedarf. Auch Sojabohnen, Haferflocken, ungeschälter Reis, Fisch und Spinat, Blumenkohl oder Bohnen tragen gut zur Versorgung mit Biotin bei. Einen besonders hohen Gehalt hat mit 200 µg in 100 Gramm die Trockenhefe, die den Speisen zugesetzt werden kann.

Biotin ist wasserlöslich, es kann also bei der Speisenzubereitung über Wasch- und Kochwasser teilweise verloren gehen. Da es hitzebeständig ist, entstehen durch Erhitzen keine weiteren Verluste.

Biotinmangel: Symptome und Abhilfe

Biotinmangel kann vor allem bei Personen auftreten, die einen hohen Konsum an rohen Eiern vorweisen. Es wurde nämlich festgestellt, dass das im Eiklar enthaltene Antivitamin Avidin die Verwertung des Biotins aus der Nahrung verhindert. Auch Personen mit einer sehr einseitigen Ernährung können einen Biotinmangel entwickeln. Infrage kommt außerdem eine krankheitsbedingte Verwertungsstörung des Nahrungsbiotins (z.B.

durch einen Gendefekt, den angeborenen Mangel des Enzyms Biotinidase). Dann treten Mangelsymptome wie Hautstörungen, Haarausfall, brüchige Findernägel, aber auch lokale Missempfindungen, Muskelschmerzen oder Bewegungsstörungen auf. Auch Appetitlosigkeit, Übelkeit, Mattigkeit oder Infektanfälligkeit können vorkommen. Es werden auch hohe Cholesterinwerte, Blutarmut oder Störungen der Herzfunktion mit einem Biotinmangel in Verbindung gebracht.

Bei einem festgestellten oder vermuteten Mangel an Biotin können Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden. Nebenwirkungen durch eine Überdosierung sind bisher nicht bekannt. Biotin ist übrigens auch Bestandteil zahlreicher Kosmetika, die für die Pflege und den Schutz von Haut, Haaren oder Fingernägeln entwickelt wurden. Man findet es in Cremes und sogar im Shampoo, das bei Haarausfall benutzt werden soll. Die orthomolekulare Medizin setzt Biotinpräparate bei dermatologischen Störungen ein.

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Quellenangaben

Biotin – Referenztabelle der Deutschen Gesellschaft für ErnährungBiotin Informationsseite

Wichtiger Hinweis: Aufgrund von möglichen Wechselwirkungen wird darauf hingewiesen, dass bei Medikamenteneinnahme jede zusätzliche Verwendung auch von natürlichen Substanzen oder Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Arzt abgestimmt werden sollte. Bitte weiterlesen..

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