Cranberry

Cranberry (Vaccinium macrocarpon) ist die englische Bezeichnung für die Großfrüchtige Moosbeere. Der Beerenstrauch gehört zur Familie der Heidekrautgewächse. Die Cranberry Sträucher sind mit unseren europäischen Heidelbeeren verwandt. Die Moorpflanze stammt aus Nordamerika. Dort wird sie heute kommerziell angebaut. Die kleinen immergrünen Cranberry Sträucher wurden auch in einigen Moorgebieten Deutschlands und der CranberriesNiederlande eingebürgert. Die Cranberry Pflanze entwickelt lange Ranken, die am Boden liegen. Die kleinen und interessant geformten Blütenblatter mit den herausragenden roten Staubgefäßen erinnern an den Schnabel von Kranichen, daher auch die Bezeichnung „Kranichbeeren“. Die reifen leuchtend roten Früchte der Cranberry sind etwa so groß wie unsere heutigen Kulturheidelbeeren. Im Inneren haben die Cranberry Beeren vier kleine Luftkammern in dem ansonsten festen Fruchtfleisch. Die frischen Früchte der Cranberry schmecken säuerlich-fruchtig mit einer herben Note. Roh gegessen ist der Geschmack der Cranberry Beeren etwas gewöhnungsbedürftig. Getrocknet, als Kompott gekocht oder als Zutat in Keksen und Kuchen ist die Cranberry Frucht sehr wohlschmeckend.

Inhaltsstoffe

Die Cranberries enthalten Bitterstoffe, Pektin und einen hohen Anteil an Fruchtsäuren. Außerdem haben die Cranberry Früchte einen hohen Vitamin C-Gehalt. Die Beeren verfügen mit kondensierten Tanninen über spezielle sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte oligomere Proanthocyanidine, die einen antioxidativen Wirkmechanismus haben. Freie Radikale, die krebserregend wirken können, werden von diesen hochwirksamen sekundären Pflanzenstoffen abgefangen. Weitere Inhaltsstoffe sind, Flavonoide, Natrium, Oxalsäuren, Phosphor und Kalium.

Wirkung & Anwendung

Bereits bei den Ureinwohnern Nordamerikas wurden die Früchte der Cranberry bei Blasenleiden eingesetzt. Mittlerweile haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass der Verzehr von Cranberry Früchten die

gesunde Funktion der Harnwege und der Blase unterstützt. Auch bei der Behandlung von Harnwegsinfekten ist die antibakterielle Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen. Die wirksamen Bestandteile der Cranberry verhindern das Anhaften von E. Coli Bakterien an die Zellen der Harnwege und der Blase.

In dem von der Gründerin der Freiburger Heilpflanzenschule veröffentlichten Praxis-Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde wird erwähnt, dass die Cranberry Früchte eine empfehlenswerte Alternative zu dem Einsatz von Bärentraubenblättern bei der Behandlung von Infekten der Harnwege sind. Der Einsatz von Bärentraubenblättern kann Überempfindlichkeiten und Magenreizungen mit Übelkeit und Erbrechen hervorrufen. Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind beim Einsatz von Cranberry Früchten nicht bekannt. Allerdings sollten Patienten, die zu Nierensteinen neigen, die Einnahme von Cranberry wegen des hohen Gehaltes der Früchte an Oxalsäuren mit ihrem Arzt absprechen. Die Inhaltsstoffe der Cranberry Früchte sind ebenfalls gut geeignet, Harnwegsinfekten vorzubeugen und die allgemeinen Abwehrkräfte zu stärken. (siehe Quellenangaben)

Wichtiger Hinweis: Aufgrund von möglichen Wechselwirkungen wird darauf hingewiesen, dass bei Medikamenteneinnahme jede zusätzliche Verwendung auch von natürlichen Substanzen oder Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Arzt abgestimmt werden sollte. Bitte weiterlesen..

Innerliche Anwendung

Die positive Wirkung auf den Harnwegstrakt und die Blase macht sich bereits beim regelmäßigen Verzehr der Früchte bemerkbar. Im Handel sind auch Cranberry Lutschtabletten, Pulver und Säfte. Eine schnellere und umfassendere Schutzwirkung zeigt sich beim Verzehr von Cranberry Kapseln mit einem hohen Gehalt an hochwirksamen sekundären Pflanzenwirkstoffen der Cranberry Früchte.

 

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Quellenangaben

Jutta Hübner: Komplementäre Onkologie, Schattauer Verlag, Seite 205-207

Ursel Bühring: Praxis-Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde, Haug Verlag, Seite 319-320

Wichtiger Hinweis: Aufgrund von möglichen Wechselwirkungen wird darauf hingewiesen, dass bei Medikamenteneinnahme jede zusätzliche Verwendung auch von natürlichen Substanzen oder Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Arzt abgestimmt werden sollte. Bitte weiterlesen..

Fragen und Kommentare

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