Arganöl

Die Frucht des Arganbaumes

Unter dem Schutz der UNESCO wächst der Arganbaum (botanisch: Argania spinosa) in einem Biophären-Reservat im Südwesten Marokkos. Hier, in diesem weltweit einzigen natürlichen Verbreitungsgebiet des beeindruckenden Wüstengewächses, wird aus der Frucht des Aganoel mit der Früchten des ArganbaumesBaumes ein kostbares Öl gewonnen. Der Arganbaum wird bis zu 6 Metern hoch. Seine bis zu 30 Meter in den Grund reichenden Wurzeln schützen die Region vor Versandung. Die ausladende Krone spendet Schatten und eben diese Steinfrüchte, die vor allem den Frauen Marokkos Arbeit und ein Stück Unabhängigkeit schenken.
Die Früchte des Arganbaumes werden nach dem Sammeln in der Sonne getrocknet. Nach Entfernen des Fruchtfleisches wird die Nuss geknackt und die darin versteckte Arganmandel herausgelöst. Sie ist es, die das wertvolle Öl ergibt. Dabei werden aus 100 Kilo Früchten nur 5 Kilo Mandeln, und daraus können wiederum nur 2,4 Kilo Öl gewonnen werden. Die Gewinnung geschieht ausschließlich von Hand und halbmechanisch, es ist eine reine Kaltpressung. Der Arbeitsaufwand und der geringe Ertrag sind zwei der Merkmale, warum das Arganöl wertvoll und teuer ist.

Die Inhaltsstoffe des Arganöls

Schon seit langer Zeit nutzen die Berber Marokkos die wertvollen Inhaltsstoffe des Arganöls vor allem zur Stärkung, gegen Entzündungen, bei Magen-Darm-Problemen und gegen Narbenbildung bei Verletzungen. Die

marokkanische Chemikerin Zubida Charrouf isolierte in den 90er Jahren die Wirkstoffe des Arganöls und rückte seine Wirkung damit auch überregional ins Licht. Aufgegriffen und weiter verbreitet hat dies im Jahr 2004 der Immunologe und Ernährungsexperte Dr. Peter Schleicher in seinem Buch „Argan-Öl: Die heilende Wirkung des marokkanischen Goldes“.
Arganöl ist mit einem Anteil von bis zu 80 % besonders reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren). Vor allem die essentiellen Fettsäuren Linolsäure und Oleinsäure sind in großer Menge enthalten. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind zuständig für einen funktionierenden Zellstoffwechsel, sie wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Linolsäure ist unter anderem sehr wertvoll für die Haut. Damit hat Arganöl Wirkung bei äußerlicher wie innerer Anwendung. Darüber hinaus besitzt das Öl einen hohen Anteil an Antioxidantien. Sie schützen vor „Freien Radikalen“ und schützen und stärken das Immunsystem. Das reichlich enthaltene Vitamin E wirkt in die gleiche Richtung.

Der Einsatz von Arganöl

Arganöl wird in der feinen Küche eingesetzt. Aber auch in der Schönheitspflege und in der Phytopharmazie (Pflanzenheilkunde) wird es genutzt.

In der Gourmetküche wird vor allem der aromatische, unverwechselbare Geschmack geschätzt. Wäre es nicht so kostbar, könnte man es sogar zum Braten verwenden, denn es ist sehr hoch erhitzbar. So aber nutzt man es eher wie ein Gewürz: Ein wenig über das fertige Gericht geträufelt oder in der Salatsoße entfaltet es sein volles Aroma. Es veredelt Fleisch, Pasta, Suppen und Fisch.

In der Kosmetik soll das Arganöl Haare und Haut schützen. Vor allem eine zellverjüngende Anti-Aging Wirkung wird in einer medizinischen Studie von Prof. Dr. med. Ralf-Thomas Michel nachgewiesen (1). So gibt es mittlerweile auch eine Vielzahl von Produkten, die Arganöl enthalten, etwa Hautöl oder -creme,

Körperlotion, Seife oder Lippenpflege. Eine Haarkur mit Arganöl sorgt für Glanz und Geschmeidigkeit und beugt Spliss vor. Dazu einfach etwas erwärmtes Arganöl in das trockene Haar einarbeiten und nach etwa 30 Minuten mit einem milden Shampoo auswaschen.
Da Arganöl Haut schützen und regenerieren hilft, wird es in der Naturheilkunde oft bei Neurodermitis eingesetzt. Hier wirken die Linolsäuren entspannend und juckreizlindernd. Auch bei Akne oder extrem trockener Haut hat es sich bewährt. Neben dem Fertigpräparat kann man auch einen aus Arganöl und Heilerde selbst hergestellten Brei auftragen.

Wer Arganöl kaufen möchte, sucht am besten ein Produkt mit Bio-Zertifikat. Das erhält man in Feinkostgeschäften, Bio-Läden oder im Online-Handel. Handgepresste biologische Arganöle aus gerösteten Arganmandeln wurden von der DLG (Deutsche Landwirtschaftgesellschaft) ausgezeichnet.

 

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Quellenangaben

(1) Kallabis und Kastner, Das Anti-Aging-Lexikon 2007

Umfangreiche Informationsseite zum Arganöl

Wichtiger Hinweis: Aufgrund von möglichen Wechselwirkungen wird darauf hingewiesen, dass bei Medikamenteneinnahme jede zusätzliche Verwendung auch von natürlichen Substanzen oder Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Arzt abgestimmt werden sollte. Bitte weiterlesen..

Fragen und Kommentare

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